Herbert Dorner an seinem 70. Wiegenfest zum Altbürgermeister ernannt / Ehrung und Feier

Herbert Dorner, ehrenamtlich Etzenrichter Gemeindeoberhaupt von 1984 bis 2002, wurde in feierlichen Rahmen eine besondere Ehrung zuteil. Auf Grundlage eines einstimmigen Beschlusses des Gemeinderats wurde die Bezeichnung „Altbürgermeister“ verliehen. Dieser Titel ist nach seiner Auszeichnung mit der „Goldenen Bürgermedaille“ im Jahr 2002 und der 2009 verliehenen Ehrenbürgerwürde ein weiteres Zeichen der Wertschätzung in der Gemeinde. „Hauptperson“ am Freitagabend war Dorner in weiterer Weise, denn er feierte an diesem Tag den 70. Geburtstag.
Bürgermeister, Martin Schregelmann würdigte beim Ehrenabend die wichtigsten Leistungen des Altbürgermeisters in seiner 18 Jährigen Amtszeit. Zu Beginn seiner Tätigkeit verfügte die Gemeindekasse aufgrund zuvor getätigter sinnvoller Investitionen über ein sattes Minus von 1,4 Millionen DM. „Durch deinen Weitblick und deinen gesunden Menschenverstand konntest du den Schulenstand auf 150 000 Euro abbauen, Etzenricht gehörte damals zu den Vorzeigekommunen in unserem schönen Bayernland“, lobte der Redner. Trotzdem blieben die wichtigsten Investitionen für die Gemeinde und deren Bürger nicht auf der Strecke. Schregelmann zitierte Dorners Leitspruch mit, „Zuerst das Notwendigste, dann das Mögliche, und wenn dann noch etwas Geld übrig ist, erfüllen wir uns auch Sonderwünsche“. Ein kurzer Überblick der dennoch realisierten Projekte in der 18-järigen Zeitspanne aus der Lobrede: Drei Baugebiete entstanden, die Trinkwasserversorgung wurde ausgebaut, der Ort kann auf drei voneinander unabhängige Entnahme-Stellen zurückgreifen, Kanalerweiterung, Renovierung Kindergarten, Umbau und Erweiterung des Rathauses und dessen Vorplatzes, Neubau der Feuerwehrgerätehauses mit Bauhof, Sanierung und Ausbau des Straßennetzes, Umgestaltung des Kriegerdenkmals, Inangriffnahme der umfangreichen Dorferneuerungsmaßnahmen. Soweit die Projekte. „Du hast zudem den Ausspruch kreiert und gelebt, die Vereine sind das Herz jeder Gemeinde“, ergänzte Schregelmann, untermauerte die Verdienste mit der Einführung der Vereinsförderung, dem Kauf des Tennisplatzgeländes, der Schaffung des Siedlerheimes mit dem Backofen, die Unterbringung der Blaskapelle in gemeindlichen Räumen und die Unterstützung des Sportvereins. „Vertieft und ausgebaut hast du auch die Partnerschaft mit Algund“.
Stellvertretender Landrat Albert Nickl gratulierte für den Kreis und charakterisierte Dorner als „im Kollegenkreis geschätzten und geachteten wie sparsamen Bürgermeister, der wusste was er wollte, mit Gespür und findigen Ideen nicht nur seine Pflicht erfülltes sondern das Vertrauen der Bürger genießen konnte“. „Vergelts Gott für tausende Termine in 18 Jahren mit allem Ärger aber auch schönen Erlebnissen“, so Albert Nickl. Die südtiroler Patengemeinde vertraten Bürgermeister a.D. Anton Schrötter, Jahrzehnte lang Weggefährte, und der noch aktive in Etzenricht als „Außenminister“ geschätzte Gemeinderat Josef Haller.  „Du hast die Patenschaft gepflegt, vertieft und den Zeiten angepasst“, so die Kernaussage von Schrötter. „Danke für die stetigen Unterstützung in kleinen und großen Dingen“, sprach stellvertretend SV-Vorsitzender Martin Auschner für die anwesenden Vereinsvertreter aus. Die Katholische Kirchengemeinde, die Feuerwehr, die Siedlergemeinschaft, die Laienspieler, der SV, die SPD war mit Führungskräften vertreten und beglückwünschten den Jubilar. Dazu die VG-Vorsitzenden und ehemaligen Kollegen aus Weiherhammer, Altbürgermeister Georg Härning und Werner Windisch, der ehemalige VG-Leiter Georg Liedl und aus der aktuellen VG-Riege Günther Englert, Hausarchitekt Claus Hentschke, die kommunalen Mitarbeiter und die ehemalige Sekretärin Hanni Heberlein. Nicht zuletzt auch Dorners Ex-Chef, Vorstandssprechen Hermann Ott. Eine Bläsergruppe der Blaskapelle schuf den musikalischen Hintergrund, am Ende verewigten sich alle Gäste im „Goldenen Buch“ der Gemeinde.
Das Schlusswort gehörte dem Jubilar und Altbürgermeister selbst, der sich in seiner akribischen Art bei allen Weggefährten und Unterstützern namentlich bedankte. Wichtig war für ihn die Entscheidung des Rates über alle Parteigrenzen hinweg. „Die Einstimmigkeit empfinde ich als Ehre und Anerkennung“.    

SPD Gemeinderäte

2014-2020

Rudolf

Teichmann

785 Stimmen

Willy

Koegst

755 Stimmen

Elke

Waldeck (Neu)

731 Stimmen

Ergebnis der Gemeinderatswahl

vom 16.03.2014

Sitzverteilung bis 2020

CSU  5 Mandate

UPW 4 Mandate

SPD  3 Mandate

Bürgermeister:

Martin Schregelmann (CSU)

 

Ergebnis /

Gewinne und Verluste

CSU  37,5 %     - 10,8 %

UPW 33,5 %     +  7,8 %

SPD  29,0 %     +  3,0 %

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